Sie haben ihre Menschen gefunden!

Andenken an Bruno (2012 - 2015)

Wir trauern um Bruno, welcher viel zu früh aus dem Leben gerissen wurde!

 

Bruno ist aus dem Nichts zusammen gebrochen und trotz sofortigem Aufsuchen eines Tierarztes, konnte nur noch der Tod festgestellt werden.

 

Wir vermuten, dass er am plötzlichen Herztod, welcher durch die DCM (Dobermann Kardiomyipathie) hervorgerufen wurde, verstarb. Bruno, wir und Dein Pflegerudel vermissen dich! Wir vermissen Deine ganz eigene Art zu bellen, Dein rumtänzeln, Dein sanftes Wesen, Deinen streberhaften Gehorsam, Deine Power und wir bedauern sehr, dass Du viel zu früh aus dem Leben gerissen wurdest.

 


Wir wünschen Dir in den ewigen Jagdgründen des Himmels – lieber Bruno - viele nette Amstaff-Freundinnen an Deiner Seite und Du wirst uns für immer in wunderbarer Erinnerung bleiben <3 Du fehlst uns Bruno <3  

R.I.P. Hachil (2013 - 2015)

 

Hachil ist der Besitzerin auf einem Spaziergang entwichen und konnte nun, nach ein paar Wochen leider tot geborgen werden. Die Umstände wie es zum Tod gekommen ist konnten leider nicht abschliessend geklärt werden. 

R.I.P. Tim (2012 - 2015)

 

Leider können sich Personen, welche –aus gutem Grund- über Schweizer Tierschutzvereine/-organisationen keine Listenhunde (mehr) erhalten, im Ausland problemlos Hunde dieser Rassen beschaffen. So wie dies auch Tims Vorbesitzer tat. Dieser war alkoholkrank, lebte sehr zurückgezogen, verliess selten das Haus. Er importierte Tim als Welpen illegal in die Schweiz, hielt den Hund zuhause dauerhaft in einer Hundebox, unternahm kaum etwas mit dem jungen Rüden und verpasste somit, den Hund auf seine Umwelt und seine Sozialpartner zu prägen und zu sozialisieren. Eine Ausbildung/Erziehung wurde Tim in keiner Weise zuteil. Dass sich ein Hund mit einer solchen Geschichte verhaltensauffällig zeigt, erstaunt nicht.

Als der Vorbesitzer mit dem Rüden mitten in der Adoleszenz gar nicht mehr zurecht kam, holte er sich Hilfe. Zu diesem Zeitpunkt zeigte Tim bereits ein ausgeprägtes Aggressionsverhalten, er akzeptierte Grenzen/Regeln in keiner Weise und setzte sich aktiv zur Wehr. Aufgrund seines erhöhten Gefährdungspotentials wurde Tim durch das Veterinäramt beschlagnahmt, welches erfolglos nach einem Verein bzw. einer Organisation suchte, welche bereit wäre, den Rüden zu übernehmen. Schliesslich wandte man sich an uns. Da wir uns gerne herausfordernden Fällen annehmen, mit der Überzeugung und Erfahrung, dass gerade schwierige Fälle mit entsprechenden Strukturen und Führung zum Erfolg kommen, haben wir zugesagt.  

Wir waren uns bewusst, dass dies keine einfache Aufgabe wird. Tim zeigte zwanghaftes Verhalten (Zwangsstörungen) sowie Aggressionen gegenüber Hunden und Menschen. In der Tierpension konnte nur eine ausgewählte Person zu dem Buben in den Zwinger gehen. Seine Verhalten zwang den Pensionsbetreiber, ihn in einen abgeschotteten Teil der Pension zu verlegen, wo kein Sichtkontakt zu anderen Hunden bestand. 

Im August letzten Jahres begannen wir die intensive Arbeit mit Tim. Zu Beginn führten wir ein wöchentliches Training durch, stellten aber schnell fest, dass ein intensiveres Training unumgänglich ist. So zog Tim zu Trainingszwecken in einen Haushalt zu sehr erfahrenen Leuten, wo er nebst konstanter Begleitung ein stabiles Umfeld, Strukturen und einen angepassten Rahmen vorfand, mit dem Ziel, an seinen Ressourcen zu arbeiten. Immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass Tim bisher ein schlimmes Leben hatte und dieses, waren wir der Überzeugung, sein Verhalten ändern zu können.

Wider allen Erwartungen kam Tim jedoch auch auf der Pflegestelle, trotz intensiver Beschäftigung, klaren Strukturen, regelmässigem Training und viel Zuneignung nicht zur Ruhe. Sein Verhalten steigerte sich zunehmend ins Ruhelose, die Zwangsstörungen verstärkten sich und wenn er Kinder sah oder nur schon hörte, konnte er keinerlei Triebkontrolle abrufen und reagierte ausgesprochen aggressiv.

Nun begaben wir uns mit Tim in ärztliche Behandlung. Ein Versuch wurde durchgeführt, ob sich über beruhigende Medikamente ein verändertes Verhalten quasi konditionieren liess, welches –so die Hoffnung von den Tierärzten und uns- auch nach einem Absetzen der Medikamente beibehalten werden würde. Die ersten Tage brachten einen raschen Erfolg, Tim wurde merklich ruhiger. Sein zwanghaftes Verhalten (z.B. Kreisrennen, zielloses Laufen, ) wurde eingedämmt. Jedoch begann dies wenige Tage nach Einsetzen der Wirkung bereits wieder nachzulassen. Der Versuch schlug fehl…

Die behandelnden Kleintierärzte äusserten –nicht zum ersten Mal- den Verdacht, dass Tim an einem Hirntumor leiden könnte. Auch unser Hundetrainer und wir ebenfalls konnten keine andere Erklärung mehr finden für dieses sich stetig steigernde Zwangs- und Aggressionsverhalten und die extreme Unruhe, die in diesem Hund tobte und ihn mental und auch körperlich kontinuierlich und sichtbar zermürbte. Er war –trotz bestem und ausreichend Futter- abgemagert, das Fell dumpf und Tim wirkte wie in seiner eigenen Welt gefangen, in welcher man ihn je länger, je weniger erreichen konnte. Es war Fakt: Tim leidet.

Wir mussten eine Entscheidung treffen. Tim stellte in diesem Zustand eine Gefahr für seine Umwelt dar, insbesondere für Kinder. Eine Vermittlung war schon länger klar ausgeschlossen, einen Hund mit einer solchen kompromisslos gegen Kinder gerichteten Aggression und das entsprechende Risiko in fremde Hände zu geben, wäre unverantwortlich. Ein normales Leben für Tim war nicht denkbar, es müsste sich nur einmal in einem Moment von Unachtsamkeit ein Kind nähern und das, was nie passieren dürfte, wäre Realität.. Ihn lebenslang wegzusperren, um sicherzugehen, dass nichts passieren kann, stand für uns ebenfalls ausser Frage, dies ist nicht unser Verständnis von Tierschutz.

Unter all diesen Aspekten und dem –wenn auch nicht mehr durch aufwändige Untersuchungen verifizierten- nahe liegenden Verdacht, dass Tim schwer krank war, entscheiden wir uns schweren Herzens, ihn gehen zu lassen. Die Arbeit im Tierschutz bringt es mit sich, neben der Verantwortung dem Tier auch jene gegenüber den Menschen zu tragen. Hier war beides der Fall.

Es fiel uns wahnsinnig schwer, natürlich hatten wir den Buben trotz allem fest ins Herz geschlossen, und er fehlt uns sehr.

R.I.P. Rahzel 2000 - 2014

 

Wir verabschieden uns von unserem Staff-Opi RAHZEL, der für 1 1/2 Jahren sein Zuhause finden durfte und dann friedlich eingeschlafen ist. Rahzel war mit 11 Jahren im Tierheim gelandet, musste lange auf den richtigen Menschen warten und wir danken seiner wunderbaren Besitzerin, dass sie ihm den wunderschönen Lebensabend gegeben hat, den der Staffopi verdient hat.

R.I.P. Phantom  (10.08.2013 - 15.10.2013)


Schweren Herzens mussten die Entscheidung treffen, den Kleinen Phantom zu erlösen. Obwohl alles menschenmögliche versucht wurde, verschlechterte sich sein Zustand kontinuierlich und die Hoffnungen auf Besserung zerschlugen sich. 

Geliebter kleiner Phantom, nur kurz weiltest Du in dieser Welt, aber für immer in unseren Herzen! Ganz herzlichen Dank an dieser Stelle an Tierhilfe Salento. Ihr habt Phantom in seinem leider viel zu kurzen Leben eine wundervolle Betreuung und viel Liebe zukommen lassen und ihm ein Zuhause gegeben, welches nicht schöner hätte sein können. Auch seinen letzten Weg seid ihr mit ihm zusammen gegangen, dafür verdient ihr unseren grössten Respekt und unendliche Dankbarkeit! 

Auch den Tierkliniken „Lindenhof“ in Bischofszell und „im Bad“ in Heiden möchten wir für die liebevolle Betreuung und den grossartigen Einsatz für unseren Schützling danken. Ihr habt alles versucht, was in eurer Macht stand.

R.I.P. Chicca (2002 - 2015)

 

Chicca hat diese Welt verlassen - in unseren Herzen bleibt sie für immer. Wir trauern um Chicca. Anfangs Woche erhielten wir die traurige Nachricht, dass bei der Süssen Krebs festgestellt wurde. Die Leber und die Lunge waren befallen. Ihre Familie nahm sich die letzten Tage Zeit, um sich von Chicca zu verabschieden und eine letzte, intensive Zeit zusammen zu verbringen. Sie haben das Hundemädchen vor einem Jahr übernommen, nachdem die Kleine ihr bisheriges Zuhause nach 8 Jahren verlassen musste, und sie in ihre Familie aufgenommen. Chicca fand einen liebevollen Platz auf dem Land in einer Familie mit Baby und vielen Katzen. Aus der ehemaligen Katzenjägerin wurde bei ihnen eine Katzenfreundin, die sogar eine "Lieblingskatze" auserkoren hatte, die mit aus ihrem Napf fressen durfte.

Heute Morgen dann gingen sie gemeinsam mit Chicca ihren letzten Weg, bevor sie leiden musste. 

"Wir danken euch von Herzen, dass ihr Chicca ein Zuhause geschenkt und sie bis zuletzt begleitet habt." Komm gut auf die andere Seite süsse Chicca...